Seefahrt als Grenzverletzung

   Nr.

   Blumenberg, Hans. 1979. Schiffbruch mit Zuschauer. Paradigma einer Daseinsmetapher. Frankfurt am Main. [9 – 11]

   PH – Land und Meer

   Als was gilt unserer Kultur die Seefahrt?

   + Seefahrt als prinzipielle Grenzverletzung

+ Land und Meer als Gegensätzliche Pole, innerhalb derer das Land Sicherheit und Stabilität verspricht, das Meer/die Seefahrt jedoch für das „Begreifen“ des Menschlichen „Daseins im ganzen“ ermöglicht

+ Das Meer ist immer schon verdächtig, das Ende der Seefahrt eine Utopie

 

   1. Land und Meer als Gegensätze der metaphorischen Daseinsbeschreibung

2. Der unheimliche Ozean

3. Meer als Grenze des menschlichen Schaffens und Sphäre des unbekannten Bösen

4. Schritt auf’s Meer als unmäßige Verfehlung

5. Der Leichtsinn der Schifffahrt bei Hesiod

6. Analogie von Wasser und Geld

   + Ist die Utopie (das „Ende“ der Seefahrt) aus das Ende des Kapitalismus?

+ Ist die Seefahrt eine Art Babel des Meeres?

 

   + Gefahr vs. Sicherheit

+ Metaphernfeld: Küsten, Inseln, Hafen, Meer, Riffe, Stürme, Untiefen, Windstillen, Segel, Steuerruder, Steuermänner, Ankergründe, Kompass, Navigation, Leuchttürme, Lotsen, Schiffbruch

   + Geschenkt, aber trotzdem: Warum erzählen wie immer nur Geschichten von männlichen Seefahrern?

 

   + „Der Mensch führt sein Leben und errichtet seine Institutionen auf dem festen Lande. Die Bewegung seines Daseins im Ganzen jedoch sucht er bevorzugt unter der Metaphorik der gewagten Seefahrt zu begreifen.“ (9)

+ „Ozean, der den Rand der bewohnbaren Welt umgibt“ (9)

+ „Der Kulturkritik ist das Meer immer verdächtig gewesen“ (10)

+ Über Geld/Wasser: „Das Werkzeug der absoluten Vermittlung von Allem mit Allem“ (11)

+ „Die Regeln der Zeit scheinen das zu sein, was vom Kosmos für das Meer übriggeblieben ist“ (11)

   + Hesiod: Erga

+ Homer: Odyssee

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